Fitness-Apps im Test

Veröffentlicht am: 26. April 2019

Auf www.Wiesbaden-in-Rheinkultur.de gibt es Textbeiträge rund um das Thema Digitalisierung. Foto: Peter Gaß Fit für die Digitalisierung? Die c't hilft. Cover-Abbildung: Heise wir./ct. WIESBADEN / HANNOVER. Computer, Autos und Fernseher haben einen großen Anteil daran, dass sich der moderne Mensch zu wenig bewegt. Doch Technik in Form von Sportelektronik und Fitness-Apps kann helfen, den Körper wieder in Gang zu bringen. In der Ausgabe 10/19 vom 27. April 2019 nimmt das Computermagazin c’t insgesamt 14 Fitness-Plattformen unter die Lupe.

Wer einen Fitnesstracker nutzen will, sollte nicht nur auf die Hardware schauen. „Denn die Plattform bestimmt, welche Möglichkeiten man bekommt, seine Körperdaten zu erfassen und auszuwerten“, erklärt c’t-Redakteur Michael Link. Einige Portale sind nicht wählerisch und akzeptieren Daten von diversen Datenlieferanten, wenn man dafür Freigaben erteilt. So können Fitbit-Nutzer beispielsweise Trainings von eGym-Maschinen aus dem Fitness-Studio auch in ihrer Fitbit-App wiederfinden.

Die gängigen Fitnesstracker und Sportuhren nutzen stets das Smartphone als Zwischenstation, bevor sie die eingesammelten Daten an die herstellereigene Cloud weiterreichen. Dabei halten sich alle Anbieter offen, die Daten auch auf Servern außerhalb der EU zu speichern, wo sie lässigeren Regularien unterliegen als in der EU. Eine Sonderstellung nimmt Apple Health ein. Hier bleiben alle Daten, die mit der Apple Watch gesammelt werden, auf dem iPhone oder auf Wunsch verschlüsselt im iCloud-Backup. Bei Google Fit und Garmin Connect muss man die Cloud-Funktion nicht unbedingt verwenden – das schränkt allerdings den Funktionsumfang der App stark ein.

„Keines der Portale gibt anhand der vom Nutzer gelieferten Daten konkrete Tipps, was man in Sachen Fitness besser machen sollte“, bemängelt Link. Weil die Anbieter offenbar diese Schwäche kennen, setzen sie lieber auf das Belohnungsprinzip als Motivator. Für eine hohe Schrittzahl gibt es schicke Feuerwerks- und Konfetti-Grafiken auf dem Fitnesstracker und virtuelle Badges in der App oder dem Portal. Auch Wettbewerbe mit anderen Nutzern sollen die Lust am Tracken hochhalten.

Sowas wie die beste Plattform für alle gibt es nicht: Wer nur mal aus Neugier seine Schritte zählen will, kann zu Billigtrackern aus Fernost greifen, bei denen jedoch die Lebensdauer der Portale schlecht abschätzbar ist. Sportlichere Naturen sind mit den Portalen von Garmin, Polar oder Endomondo besser bedient – wobei sich letzteres sehr auf Läufer und Rennradfahrer konzentriert. Ganzheitlich Interessierte könnten mit Withings oder Fitbit glücklich werden. Apple Health ist ein universeller Datensammler, der vorwiegend bei der Gesundheitsvorsorge punktet.

Foto: Peter Gaß. Wenn Sie Näheres über die urheberrechtlich geschützten Fotos wissen möchten, wenden Sie sich an die Redaktion dieser Website. Die Kontaktdaten können Sie dem Impressum entnehmen.
Cover-Abbildung c’t: Heise
Text: Heise, Pressemitteilung vom 26. April 2019
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Geschrieben von: Peter Gaß, www.Wiesbaden-in-Rheinkultur.de | Kategorie: 30_Digitalisierung | Stichworte: , , , , , , , , , , , , , , ,

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