Den Stromfressern auf der Spur

Veröffentlicht am: 7. Juni 2019

Auf www.Wiesbaden-in-Rheinkultur.de gibt es Textbeiträge rund um das Thema Digitalisierung. Foto: Peter Gaß Fit für die Digitalisierung? Die c't hilft. Cover-Abbildung: Heise wir./ct. WIESBADEN / HANNOVER. Der Anteil der IT- und Telekommunikationsgeräte an der Stromrechnung nimmt stetig zu. Immer mehr elektronische Helfer sollen uns den Alltag erleichtern und treiben dabei den Stromverbrauch in die Höhe. Die Ausgabe 13/19 vom 8. Juni 2019 des Computermagazins c’t erklärt, wie man mit einfachen Maßnahmen die Stromrechnung spürbar senken kann, ohne dass der Komfort leidet.

Ein erklecklicher Teil des Haushaltsstroms wird in Geräten verbraucht, die rund um die Uhr online sind. Alle Standby-Geräte eines Haushalts schlagen mit rund 50 bis 250 Euro pro Jahr zu Buche. „Geräte, die nur selten benutzt werden, aber einen hohen Standby-Verbrauch haben, trennt man am besten über eine schaltbare Steckerleiste vom Strom“, empfiehlt c’t-Redakteur Urs Mansmann. Allerdings geht das nicht bei jedem Gerät: Moderne OLED-Fernseher beispielsweise müssen auch nachts mit dem Stromnetz verbunden bleiben, weil sie einen Regenerationslauf machen.

Einmal angeschaffte verschwenderische Geräte sorgen oft viele Jahre lang für einen erhöhten Verbrauch. „Leider lohnt es sich in vielen Fällen nicht, einen funktionierenden Stromfresser gegen ein sparsames Neugerät auszutauschen“, erklärt Mansmann. „Betrachtet man die gesamte Ökobilanz für die Herstellung eines neuen Geräts, tut man der Umwelt durch einen vorzeitigen Austausch nur selten einen Gefallen.“ Eine große Ausnahme, laut Mansmann, sind Glühbirnen. „Anders als bei teuren Haushaltsgeräten lohnt sich der sofortige Umstieg auf moderne LED-Lampen sehr schnell und entlastet die Umwelt nachhaltig.“

Auf Dauer lässt sich am besten sparen, wenn man Standby- und Jahresverbrauch schon bei Neubeschaffungen im Blick hat. Dabei sollte man auf die Kennzeichnung laut Energielabel achten und nicht auf die Tricks der Verkäufer. „Bei Kühlgeräten beispielsweise ist A+ die derzeit schlechteste Klasse, die noch verkauft werden darf“, gibt der Experte zu bedenken. „Wer stattdessen ein A+++-Gerät kauft, spart demgegenüber rund die Hälfte an Strom.“ Oft lohnen sich dadurch auch deutliche Mehrausgaben bei der Anschaffung, die sich im Laufe der Jahre amortisieren.

Foto: Peter Gaß. Wenn Sie Näheres über die urheberrechtlich geschützten Fotos wissen möchten, wenden Sie sich an die Redaktion dieser Website. Die Kontaktdaten können Sie dem Impressum entnehmen.
Cover-Abbildung c’t: Heise
Text: Heise, Pressemitteilung vom 7. Juni 2019
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Geschrieben von: Peter Gaß, www.Wiesbaden-in-Rheinkultur.de | Kategorie: 30_Digitalisierung | Stichworte: , , , , , , , ,

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